Gynäkologie / Reproduktionsmedizin

ORALE SILENT INFLAMMATIONS DIAGNOSTIZIEREN

Wie „mundgesund“ sind Ihre Kinderwunsch-Patientinnen?

„Statistisch gesehen haben schon 20-jährige Frauen einen Zahn weniger als gleichaltrige Männer.“, stellt PD Dr. Dr. Christiane Gleissner, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für geschlechterspezifische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, fest.

Die Bedeutung der Mundgesundheit in der gynäkologischen Praxis wird oft unterschätzt. Bei etwa jedem zweiten Erwachsenen in Deutschland wird eine mittelschwere Parodontitis diagnostiziert – Tendenz steigend. 30 bis 100 % der Schwangeren leiden an einer Gingivitis, einer Vorstufe auf dem Weg zur Parodontitis. Grund dafür ist u.a. der veränderte Hormonspiegel.

ZAHLREICHE INTERNATIONALE STUDIEN ZEIGEN VERBINDUNGEN AUF ZWISCHEN PARODONTALEN ERKRANKUNGEN UND

  • bakteriellen Vaginosen
  • Endometriose
  • Fertilität bei Männern und Frauen
  • Schwangerschaftsdiabetes
  • Präklampsie
  • Frühgeburten
  • geringem Geburtsgewicht (< 2.500 g)

BESTEHT HANDLUNGSBEDARF?

JA, BESONDERS BEI PAAREN BZW. PATIENTINNEN MIT KINDERWUNSCH, DENN

  • parodontale Erkrankungen können die Konzeption ebenso beeinträchtigen wie starkes Übergewicht
  • es besteht ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und männlicher Infertilität, z.B. der Spermienmotilität
  • ein schlechter parodontaler Status vor einer in-vitro-Fertilisation (IVF) kann die Erfolgsrate herabsetzen
  • eine mittelschwere Parodontitis kann das Risiko für Frühgeburten um den Faktor 7,5 erhöhen (Alkoholkonsum nur um das 3-fache)
  • das Risiko für ein untergewichtiges Frühgeborenes ist bei Schwangeren mit schwerer Parodontal-Erkrankung bis zu 7-fach erhöht

Fordern Sie noch heute Ihren persönlichen Online-Education-Zugang an, um mehr zu erfahren.


Zugang anfordern

Ich bin neu hier und interessiere mich für das Thema PerioPrevention© Center.













Bitte senden Sie mir den Zugangs-Schlüssel zu